Museen im Landkreis Tirschenreuth

Museum To go Folgen 11-20


Folge 20

das zwoelfer steht für 12 spannende Themen aus der Region und heute möchten wir euch eins davon in unserer Reihe Museum To Go vorstellen: das historische Handwerk!

Sattler, Weber, Wagner, Schuster - all das sind Berufe, die noch vor 100 Jahren ganz selbstverständlich waren. Heute zeugen davon meist nur noch unsere Nachnamen. Damit aber das wertvolle Wissen dieser Handwerker nicht verloren geht, sind oft ganze Werkstätten in unsere Museen aufgenommen worden. Am originalen Arbeitsplatz des Schmiedes lässt sich seine Tätigkeit noch am Besten erklären. Bei Aktionstagen werden die Handwerke regelmäßig wieder belebt und vorgeführt.

Zum Glück sind diese Handwerke nicht komplett ausgestorben. Einzelne Firmen oder Selbstständige verhelfen den alten Berufen zu neuer Blüte. Bekanntestes Beispiel ist wahrscheinlich die Glashütte Lamberts in Waldsassen. Das mundgeblasene Glas ist nicht nur von höchster Qualität, sondern sorgt zum Beispiel in historischen Gebäuden für eine authentische Restaurierung. Zuletzt sogar im Big Ben in London.

Nur wenige beherrschen dieses Handwerk noch - umso gefragter sind die Spezialisten.

Welche spannenden Themen sonst noch bei uns auf euch warten, findet ihr hier: Über uns

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Folge 19

Warum sind bei Jesu Kreuzigung die Gebeine Adams dargestellt? Und weshalb sind bei uns Ikonen in ihrer Gestaltung eher ungewöhnlich? Wieso gibt es eigentlich eine Abteilung Ikonen im MuseumsQuartier Tirschenreuth?

Diese und mehr Fragen beantworten wir in der neuen Ausgabe von Museum To Go!

Die Ikone ist eine ganz besondere Kunstform. Hier geht es weniger um die Kreativität des Künstlers, sondern um die Botschaft, die vermittelt wird. So ist jedes Stück ein bildgewordenes Gebet. Man spricht auch vom Ikonenschreiben. Strenge Vorgaben in der Gestaltung sorgen dafür, dass die biblischen Lehren korrekt wiedergegeben werden. Der Ikonenmaler trägt viele dünne Malschichten auf - beginnend von den dunklen Farben bis zu den den hellen. So und durch den goldenen Hintergrund scheinen die dargestellten Personen zu leuchten.

Wer jetzt Lust bekommt, selbst die Bedeutungen der Symbole zu erkunden, ist herzlich dazu eingeladen. Das MuseumsQuartier in der Stadt Tirschenreuth ist Di-So und an Feiertagen von 11-17 Uhr geöffnet!

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Folge 18

Die Coronakrise hat unser aller Leben gehörig auf den Kopf gestellt. In der Schule zum Beispiel: Lehrer, Schüler und Eltern werden vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Über digitale Angebote versucht man die Situation trotz allem bestmöglich zu meistern.

Wer kommt mit auf eine kleine Zeitreise? In den letzten 150 Jahren hat sich das Bildungsideal stark verändert. Disziplin, Gehorsam, Fleiß und Ordnung waren in der deutschen Kaiserzeit (1871-1918) die vorherrschenden Erziehungsziele. Die Anweisung "Gerade sitzen, Ohren spitzen. Hände falten, Schnabel halten." beschreibt die Atmosphäre zu dieser Zeit sehr gut. Heute sollen in der Schule auch selbstständiges Denken, Kreativität, eigene Ideen und Kritikfähigkeit entwickelt werden. Gruppenarbeit, Lernspiele und digitales Lernen sorgen für einen abwechslungsreichen und modernen Unterricht.

Was sind eure Erinnerungen an die Schulzeit?

Fotos: Stiftlandmuseum Waldsassen, Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf, Erstes Bayerisches Schulmuseum Sulzbach-Rosenberg, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern/Annette Kradisch/Michael Sommer

 

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Folge 17

Warum gibt es in Kemnath eigentlich ein "Handfeuerwaffenmuseum"? Dieser Frage gehen wir diesmal bei Museum To Go nach!

Fortschau ist heute ein Ortsteil von Kemnath und war von 1689-1801 Standort für die einzige größere Waffenproduktion in Bayern. Die Steinschlossmuskete des Armaturwerk Fortschau gehörte um 1750 zur Standardausrüstung der bayerischen Armee. Auch nach der Schließung des Werks waren die Kemnather Büchsenmacher begehrt: besonders Jagd- und Schützenwaffen wurden in Heimarbeit gefertigt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es keine Büchsenmacher mehr in Kemnath. Das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum in Kemnath beherbergt die größte Sammlung an Fortschauer Waffen.

Übrigens: Das Wort Armatur stammt vom lateinisch armātūra‎ (Bewaffnung, militärische Ausrüstung) ab.

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Folge 16

In diesem Jahr zeigt das Stiftlandmuseum eine besondere Reise durch das 20. Jahrhundert in Waldsassen. Durch die Augen der Fotografen Leopold und Hans Zirlik, die Menschen, Heimat und Kultur festgehalten haben. Vor 100 Jahren eröffnete Leopold Zirlik sein erstes Geschäft. Er und sein Sohn haben unzählige Brautpaare, Kommunionkinder, Vereine und viele mehr fotografisch begleitet. Aber auch Architektur, Landschaftsaufnahmen und Veranstaltungen gehören zu ihrem künstlerischen Lebenswerk.

Einen beeindruckenden Einblick in dieses Familienarchiv gibt die derzeitige Sonderausstellung "Foto Zirlik 1920-2020 - Menschen - Heimat - Kultur". Derzeit ist das Stiftlandmuseum Waldsassen noch geschlossen, um das weitere Vorgehen während der Corona-Pandemie abzustimmen. Wir nehmen euch heute mit und zeigen bei Museum To Go einen kleinen Einblick in die Schau.

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Folge 15

Nachdem wir euch vor kurzem schon gezeigt haben, wie Porzellan gegossen wird, geht es heute an die Verzierung. Geschickte Porzellanmaler gestalten ganze Kunstwerke auf dem "Weißen Gold". So entstanden wertvolle Stücke in aufwendiger Handarbeit. Mit der industriellen Herstellung hat sich auch immer mehr der Porzellandruck durchgesetzt. Er ist günstiger und das Ergebnis ist immer identisch. Durch diese Produktion sank auch der Preis für Porzellan erheblich. Das Luxusgut wurde zur Massenware.
Im Museum Mitterteich können so aber auch ungeübte Kinderhände selbst Tassen gestalten und mit nachhause nehmen. Nicole Schuller betreut diese Kurse und zeigt euch in der neuen Ausgabe von Museum To Go, wie man Porzellan bedruckt!

Übrigens: mehr zum "Weißen Gold" in der Region erfahrt ihr auch im Stiftlandmuseum Waldsassen, im MuseumsQuartier Tirschenreuth und im Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf!

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Folge 14

Kemnath kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits vor über tausend Jahren gab es dort den Heeresstützpunkt "Keminata", aus dem später eine befestige Siedlung hervorging. Im 14. Jhd. wurde der Ort zur Stadt erhoben und bis heute hat sich der mittelalterliche Grundriss der Kernstadt erhalten. Die altehrwürdige Fronveste gehört zu den wenigen Gebäuden, die den großen Stadtbrand von 1848 und alle späteren Abriss- und Neubauwellen nahezu originalgetreu überstanden haben. Noch bis ins Jahr 1948 diente das alte Gemäuer als Gefängnis. Heute beheimatet es das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum. Das wollen wir uns auf alle Fälle einmal genauer anschauen. Wer kommt mit?

Fotos:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern / Michael Sommer
Stadt Kemnath / Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis Kemnath und Umgebung e.V. - HAK

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Folge 13

In der Familie Dick aus Mitterteich hat jeder die Kunst für sich entdeckt. Inge, Carsten, Levi und Moses lassen ihrer Sehnsucht nach Kreativität und Schaffenskraft freien Lauf. Dabei entsteht eine große Bandbreite an Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Gedichten und und und...
Leider ist die derzeitige Sonderausstellung Sehnsucht im Museum Mitterteich hinter verschlossenen Türen. Deshalb nimmt Euch heute die Familie Dick mit in ihre Ausstellung. Wenn Ihr Lust bekommen habt, selbst die Ausstellung zu besuchen, haben wir gute Nachrichten: sie wurde bis Ende Juni verlängert.

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Folge 12

Welche Erinnerungen wecken Krippen in Euch? Weihnachten, Winter, Christkind? Dabei können manche Krippen das ganze Jahr über im Einsatz bleiben. Sie zeigen verschiedene Szenen aus der Bibel und werden dem Jahreslauf angepasst.
Die Stiftländer Krippen erkennt man an besonderen Figuren. Wenn man sich die Krippen in Plößberg, Tirschenreuth und Mitterteich genauer ansieht, wird man sicherlich den ein oder anderen Vertreter finden. Immer wieder entdeckt man neue Details in den liebevoll arrangierten Landschaften. Lasst euch faszinieren von unseren wundervollen Hauskrippen!

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Folge 11

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland. Schon vorher gab es Versuche, die Regierung zu stürzen, aber leider war keiner erfolgreich. Der bekannteste war am 20. Juli 1944, als Claus Schenk Graf von Stauffenberg Adolf Hitler mit einer Bombe töten wollte. Als Mitverschwörer dieses Widerstandes klagten die Nazis auch den Falkenberger Burgherren Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg an. Im November 1944 fand seine Hinrichtung statt. Ohne ihn wäre die Burg Falkenberg wahrscheinlich noch immer in schlechtem Zustand. Den Ruhestand in seiner Burg konnte Graf von der Schulenburg nicht mehr erleben.


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