Museen im Landkreis Tirschenreuth

Museum To go Folgen 31-40


Folge 40

Glas ist ein vielseitiger Werkstoff. Ganz alltäglich sind wir davon umgeben. Ob als Fensterscheibe, als Trinkgefäß oder Display. Daneben entstehen aus Glas wunderbare Kunstwerke. Wenn Licht durch bunt gestaltetes Glas fällt erhält es einen besonderen Glanz. Das lässt sich zum Beispiel gut in Kirchen beobachten. Aber diesen Glanz kann man sich auch nach Hause holen. Schmuck aus Glas macht es möglich. Wir haben die Glasbläserin Miriam Fasolato in ihrer Werkstatt besucht und ihr bei der Herstellung von Glasperlen über die Schulter geschaut. Sie arbeitet mit Stangenglas aus Muranoglas.

Mehr über die Herstellung und Verarbeitung von Glas erfahren Sie in den Museen im Rathaus Plößberg und im Museum Mitterteich.

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Folge 39

Der Frühling stellt sich in diesem Jahr leider recht schleppend ein. Aber die ersten Blüten zaubern schon Farbtupfer in die Natur. Wie ihr die Frühlingsstimmung auch in die eigenen vier Wände holen könnt erfahrt ihr in unserer neuen Ausgabe von Museum To Go. Nicole Schuller zeigt jedes Jahr Kindern in kreativen Workshops, was man rund um Glas und Porzellan so alles basteln kann. Passend zu den Themen im Museum Mitterteich Mit nur wenigen Zutaten aus der Natur lässt sich so ein wunderschönes Frühlingsgesteck zaubern.

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Folge 38

Wer aus Bayern an die Nordsee kommt, kann, obwohl im gleichen Land, Verständigungsschwierigkeiten bekommen. Die unterschiedlichen Dialekte machen das möglich. Sie dienen nicht nur zur einfachen Kommunikation, sie transportieren auch Werte und Identität.

Aber selbst innerhalb Bayerns ist es manchmal gar nicht so einfach, sich zu verstehen. Schon von Ort zu Ort werden Wörter anders ausgesprochen oder Ausdrücke verwendet, die es nur dort gibt.
Einer, der sich sehr intensiv mit dem Thema Sprache und Dialekt beschäftigt hat ist in Tirschenreuth geboren. Johann Andreas Schmeller schaffte es, aus einfachen Verhältnissen eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Sein "Bayerisches Wörterbuch" gehört bis heute zur Standardliteratur für Sprachwissenschaftler. Das war zu seiner Lebenszeit (1785-1852) nur wenigen möglich. Schmeller gilt als Begründer der modernen Dialektforschung. Im MuseumsQuartier Tirschenreuth ist ihm sogar eine kleine Abteilung gewidmet.
Deshalb ist die neue Folge von Museum to go im wunderbaren Oberpfälzer Dialekt gesprochen. Wir wünschen viel Freude damit!

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Folge 37

Viele Kinder wünschen sich endlich wieder in die Schule gehen zu dürfen. Wer hätte das gedacht? Vieles lässt sich über digitalen Unterricht ausgleichen, aber längst nicht alles. Bevor die Schulpflicht in Bayern 1802 eingeführt wurde, lernten nur wenige Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen. Wahrscheinlich gab es auch einige Kinder, die gerne die Schule besucht hätten. Die heute unerlässlichen Bildung war damals aber eher zweitrangig.

Was die Schüler aber auch schon hatten waren Tablets - übersetzt heißt das nämlich "Täfelchen". Natürlich noch analog, aber für den Schulbesuch unerlässlich. Der ehemalige Waldsassener Grundschulrektor Manfred Brunner erzählt gerne aus seinem aktiven Schuldienst.

Er steht dabei in der ehemaligen Dorfschule von Münchenreuth. Dort konnte er als Lehramtsanwärter in seiner Jugend viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Zu sehen ist die Schule im Stiftlandmuseum Waldsassen. Wir hoffen, Sie bald wieder dort begrüßen zu dürfen.

Wir wünschen viel Freude mit der neuen Folge von Museum to go!

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Folge 36

Der Goldpreis steigt immer weiter, da wäre es doch toll, wenn man einfach welches aus dem Fluss waschen könnte! Vielleicht sollten Sie es einmal bei Erbendorf versuchen. Dort findet man immer wieder Goldflitter in den Bächen. Aber bevor Sie sich jetzt auf den Weg machen und ganz im Goldrausch los legen, sollten Sie die neue Ausgabe von "Museum To Go" ansehen! Denn den Versuch, damit reich zu werden, haben schon einige gestartet.
Echte Goldflimmer aus den Erbendorfer Bächen können Sie im Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf unter die Lupe nehmen.

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Folge 35

Das Deutsche Knopfmuseum beherbergt - wie der Name bereits sagt eine große Vielfalt an verschiedensten Knöpfen. Heute werden sie meist aus Kunststoffen industriell in Massen hergestellt. Eine Besonderheit stellen aber auch jetzt noch die Perlmutterknöpfe dar. In Bärnau bohrten die "Knopferer" noch per Hand die Knöpfe aus der Muschelschale. Durch das anschließende Schleifen und Polieren erhielten sie ihren einmaligen Glanz. Museumsleiterin Andrea Bäuml stellt heute in unserer neuen Ausgabe von Museum to go ein besonderes Perlmutter vor: das Makassar. Es stammt von den Silber- oder Goldlippen-Perlmuscheln, die in der Nähe von Australien vorkommen. Mit einem Durchmesser von 20-30 cm können daraus nicht nur große Knöpfe sondern auch wunderbare Kunstgegenstände entstehen. Diese sogenannte "Königin der Muscheln" zeichnet sich durch Reinheit und einen facettenreichen Schimmer aus.

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Folge 34

Die Grenze ist derzeit wieder ein heiß diskutiertes Thema. Seit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 war die Fahrt nach Tschechien eine Selbstverständlichkeit ohne Wartezeiten bei der Passkontrolle. Im Jahr 2020 war das erste Mal seit 30 Jahren die Grenze komplett geschlossen. Für manche wurden Erinnerungen wach. Die Grenzregionen waren nach dem Zweiten Weltkriegt bis zum Juli 1990 komplett von der damaligen Tschechoslowakei getrennt. Nur der Weg in den Westen war frei.
Die Mähringer können davon viel erzählen und vieles erzählt auch das Gelebte Museum dort. In unserer heutigen Ausgabe von Museum To Go geben wir einen kleinen Einblick dazu.
Mehr zu den bewegenden Zeiten um 1990 gibt es auch in unserer Online-Ausstellung "Endlich wieder Nachbarn - Erinnerungen an 30 Jahre Grenzöffnung" zu hören und zu lesen: zur Online-Ausstellung

 

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Folge 33

Die Sonderausstellung "Fantastische Handwerkskunst" von Inge Flor war gerade einmal zwei Wochen im Museum Mitterteich zu sehen, bevor die Museen im November wieder schließen mussten. Eigentlich wäre sie am letzten Sonntag schon wieder abgebaut worden, aber wird wollten euch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die fantasievolle Arbeit der Künstlerin mit eigenen Augen zu sehen. Deshalb haben wir die Sonderausstellung bis zum 18. April verlängert und sind sehr positiv gestimmt, dass es bis dahin auch endlich mit der Öffnung klappt. Damit die Zeit bis dahin nicht zu lang wird, führ euch unsere neue Ausgabe von Museum To Go direkt durch die Ausstellung und gibt einen kleinen Einblick ihr das Schaffenswerk von Inge Flor!

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Folge 32

Wie viele Schuhe habt ihr so im Schuhregal? Laut einer Statistik aus dem Jahr 2017 besitzen Frauen im Durchschnitt 20 Paar und Männer 10 Paar Schuhe. Dabei sind Hausschuhe und reine Sportschuhe noch gar nicht mit eingerechnet. (Zur Statistik) Möglich machen das normierte Schuhgrößen und die industrielle Massenproduktion. Das drückt den Preis und beschleunigt die Herstellung enorm.

Vor 100 Jahren war das noch unvorstellbar! Jeder Schuh war maßgefertigt und reine Handarbeit. Der Schuhmacher war ein weit verbreiteter Beruf. Viele beschäftigten sich nur mit Reparaturarbeiten. Schuhe waren teuer und die Besitzer trugen sie so lange wie möglich.
Einen kleinen Ausschnitt der Arbeit eines Schusters geben wir in der neuen Ausgabe von Museum To Go! Die letzte für dieses Jahr, aber auch 2021 wird viele interessante Themen für euch bereit halten!
Übrigens, wer den Film mit dem Schuhmacher in seiner gesamten Länge sehen möchte, wird hier fündig: Der Schuhmacher - Alltagskulturen im Rheinland
Filmquelle: Alltagskulturen im Rheinland - Der Schuhmacher (https://alltagskulturen.lvr.de/)

Schusterwerkstätten gibt es übrigens hier:

Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf

Museum Mitterteich

Stiftlandmuseum Waldsassen

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Folge 31

Die Büro-Arbeit hat sich im Jahr 2020 für viele so stark verändert, wie noch nie zuvor. Die besondere Situation erforderte vielerorts ganz spontan ein Umdenken in Richtung Homeoffice. Noch vor Jahrzehnten wäre dies in dem Ausmaß völlig unmöglich gewesen. Es fehlten schlichtweg die technischen Errungenschaften der Digitalisierung. Von den ersten Rechenschiebern und Schreibmaschinen bis zu den heutigen Laptop-PCs und sonstigen digitalen „All-in-One“-Geräten hat sich viel getan. Mit einem modernen „Smart“-Gerät im Hosentaschenformat kann man heute nicht nur telefonieren, sondern könnte auch sämtliche, anfallenden Büroarbeiten an fast jedem Ort dieser Welt erledigen (vorausgesetzt es gibt Strom und Internet).
Die allerersten mechanischen Rechenapparate und Schreibmaschinen waren doch alles andere als „handy“ – also eher unhandlich und man hätte durchaus ein beachtliches Gewicht stemmen müssen, um die gesamte Bürotechnik an einen anderen Ort zu schaffen. Überzeugen könnt ich euch davon im Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf sobald die Museen wieder öffnen dürfen. Einen ersten Einblick gibt es in unserer neuen Ausgabe von Museum To Go!


Es bleibt spannend, wie sich die moderne Arbeitswelt in den kommenden Jahren noch entwickeln wird!

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