Museen im Landkreis Tirschenreuth

Museum To go Folgen 21-30


Folge 30

Viele Handwerke mussten in den letzten Jahrzehnten schließen. Gründe dafür waren einerseits die Verdrängung durch den technischen Fortschritt oder ein/e fehlende/r Nachfolger/in um den Familienbetrieb weiterzuführen. Damit gehen nicht nur Maschinen und Werkzeuge verloren, die auf dem Schrottplatz landen. Viel schwerwiegender ist das enorme Wissen und das Können der Handwerksmeister.
Gut, dass es Menschen gibt, die dieses Wissen wieder sammeln und vor dem Vergessen bewahren. Ein herausragendes Beispiel ist die Handwerkerscheune in Matzersreuth bei Tirschenreuth. Seit diesem Jahr ist sie als Außendepot teil des MuseumsQuartiers Tirschenreuth. Ausgangspunkt der Gründung war die Auflösung der Fassfabrik Mikisch im Jahr 1997. Die alten Maschinen wurden komplett in die Handwerkerscheune gebracht und nach originalem Vorbild wieder aufgebaut. Diesmal bauen wir gemeinsam mit den Mitarbeitern des Arbeitskreises Historisches Handwerk ein Fass mit alten Handwerkstechniken.

Mit dieser Leidenschaft für altes Handwerk und die Bewahrung der Techniken bewirbt sich der Arbeitskreis derzeit um den Titel als Immaterielles Kulturerbe. Wir drücken die Daumen, dass es klappt!

Mehr Infos zur Handwerkerscheune und dem MuseumsQuartier gibt es auch hier: https://ak-historisches-handwerk.de/

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Folge 29

Kleider machen Leute! Das wussten bereits die Slawen. Je aufwendiger und farbenprächtiger die Kleidung war, desto höher auch der Stand. Wer schon im Geschichtspark Bärnau-Tachov war und die Darsteller genauer beobachtet hat, der sieht kunstvoll genähte Gewänder und die ein oder andere individuelle Note. Was genau die Slawen angezogen und wie sie sich besonders bei den kalten Temperaturen gewärmt haben, das erfahren Sie in der neuen Ausgabe von Museum To Go.
Die Museumspädagogin Dr. Julia Gräf nimmt Sie heute mit in den Geschichtspark und erzählt, wie sich Frau im Mittelalter gekleidet hat!

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Folge 28

Nachdem wir Sie bei der letzten Ausgabe von Museum To Go in den östlichen Landkreis - das Stiftland - mitgenommen haben, steht diesmal der westliche Landkreis im Mittelpunkt.
Der Steinwald ist heute hauptsächlich ein begehrtes Ziel für Wanderungen, Mountainbike-Touren oder Waldbaden. Als zweitkleinster Naturpark in Bayern wird hier der Naturschutz groß geschrieben.

Im Mittelalter bis Anfang des 20. Jahrhunderts sah das noch anders aus. Da war der Steinwald eher eine begehrte Ressource für die Unternehmen der Region. Holz und Bodenschätze dienten als Grundlage für Bergbau und Handwerk. Davon erzählen auch die Museen rund um den Steinwald.

Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf

Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum Kemnath

Museum Burg Falkenberg

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Folge 27

Stiftlandmuseum, IKom Stiftland, Ferienregion Stiftland... immer wieder taucht der Begriff Stiftland auf. Aber warum heißt der östliche Landkreis Tirschenreuth eigentlich so? In der neuen Ausgabe von Museum To Go möchten wir Sie etwa 900 Jahre in die Vergangenheit mitnehmen, als die Zisterzienser begannen, diese Region so nachhaltig zu prägen.
Was ist das Stiftland heute für Sie?

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Folge 26

Am 13. September 2020 war Tag des offenen Denkmals. Wie vieles in diesem Jahr fand er ein wenig anders statt als sonst. Eines der markantesten Denkmäler des Landkreises Tirschenreuth, die Burg Falkenberg, lädt an diesem Tag normalerweise zu ihren beliebten Burgführungen.
Leider war es durch die Corona-Beschränkungen nicht möglich, Gruppen durch die Burg zu führen. Damit Sie nicht auf den Besuch in der Burg verzichten müssen, gibt es in diesem Jahr eine Burgführung der besonderen Art. Der Burgführer Reinhard Schabl führt Sie digital durch die Burg und erzählt einiges zur Geschichte des Denkmals. Etwa 1000 Jahre thront die Burg bereits in Falkenberg und hat so einiges erlebt! 

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Folge 25

Im Sengerhof in Bad Neualbenreuth wird das Landleben vor über 100 Jahren wieder lebendig. Der schmucke Vierseithof erwachte mit der Sanierung aus seinem Dornröschenschlaf. Früher hätte man wohl auf eine feierliche Hochzeit oder Konzerte im Innenhof verzichtet: zwischen Schweinekober und Misthaufen wäre es wohl wenig einladend gewesen.
Das gehörte aber zu einem typischen Hof dazu: das Leben nahe beim Vieh und den Ernteerträgen.

Der Sengerhof ist ein Paradabeispiel für einen Egerländer Vierseithof. Was das ist und warum man so baute, erzählt die neue Ausgabe von Museum To Go!

Übrigens: der Sengerhof hat seit diesem Jahr neue Öffnungszeiten: Montag und Freitag 14-16 Uhr

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Folge 24

Herbert Molwitz (11.01.1901 - 30.04.1970) war ein echtes Unikat. Mit dem breitkrempigen Hut und der Zeichenmappe unter dem Arm, erkannten ihn die Mitterteicher und Tirschenreuther schon von Weitem.

Bereits früh entdeckte "Meister Mol" - sein Spitzname unter Freunden - seine Leidenschaft für das Malen. Besonders das Ungewöhnliche in der Natur hatte es ihm angetan. Detailreiche Darstellungen von Disteln und Bäumen oder auch vom Wacholder entstanden. Im Selbststudium und bei Studienreisen durch Italien perfektionierte Molwitz seinen Stil.

Molwitz lebte bis 1957 in Mitterteich und zog anschließend mit seiner Familie nach Tirschenreuth, wo er ein kleines Haus baute. In beiden Orten hat er seine Spuren hinterlassen. In zahlreichen Privathäusern hängt ein echter "Molwitz".

Deshalb zeigen das MuseumsQuartier Tirschenreuth und das Museum Mitterteich in diesem Jahr die gemeinsame Sonderausstellung "Herbert Molwitz - ein Künstler - zwei Orte". Ab 7. August bis 27. September können Sie euch auf die Spuren des Künstler begeben. Viele bekannte, aber auch viele unveröffentlichte Werke werden gezeigt. Persönliche Objekte, Postkarten und Skizzen erlauben einen Blick auf die Person Herbert Molwitz.

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Folge 23

Nach einiger Verzögerung öffnet auch das Deutsche Knopfmuseum in Bärnau am 30. Juli wieder seine Pforten. Passend dazu wirft unsere neue Ausgabe von Museum To Go einen Blick auf das Thema Knöpfe!

Ganz unbewusst schließt man morgens Knöpfe an Hosen, Hemden und Jacken. Dabei fällt oft gar nicht auf, welche große Vielfalt der Knopf an den Tag legt. Lange Zeit galt der Knopf als Statussymbol. Anzahl, Größe, Material und Verzierungen zeigten den Reichtum seines Trägers oder der Trägerin.

Ab 30. Juli könnt ihr die kleinen Kunstwerke auch wieder live im Museum bewundern. Dort seht ihr auch, wie die "Knopferer" in Handarbeit schimmernde Knöpfe aus Perlmutter fertigten. Es gelten die üblichen Öffnungszeiten: Do-So und feiertags 13-17 Uhr.

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Folge 22

In dieser Ausgabe von MUSEUM TO GO erzählen wir euch "Haarsträubendes" aus unseren Museen! Ein Besuch beim "Boder" (hochdeutsch: Bader) war früher mitunter nichts für schwache Nerven, denn die Behandlung ging manchmal auch richtig unter die Haut. Macht euch selbst ein Bild davon und besucht uns im Heimat- und Bergbaumuseum Erbendorf oder im Stiftlandmuseum Waldsassen. Dort findet ihr alles, was der Bader/Friseur früher bei der Ausübung seiner Profession so zum Einsatz gebracht hat. Einen kleinen Vorgeschmack gibt's in unserem neuesten Video.

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Folge 21

Im Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum gibt es nicht nur Fortschauer Waffen zu sehen. Auch eine spannende archäologische Sammlung zeigt, wie unsere Vorfahren in der Region gelebt haben. Aber wie kam die Steinzeit eigentlich nach Kemnath ins Museum? Was hat es mit dem "Taschenmesser der Steinzeit" auf sich? Und welche Rolle spielte dabei der Rauhe Kulm vor ca. 2 Millionen Jahren? Fragen über Fragen! Wenn Ihr mehr dazu erfahren möchtet, schaut doch mal in unsere neueste Ausgabe von "Museum to go" oder besucht uns einfach im Museum. Wir freuen uns auf Euch!

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