Museen im Landkreis Tirschenreuth

Herbert Molwitz - ein Künstler - zwei Orte

Gemeinsame Sonderausstellung des MuseumsQuartier Tirschenreuth und des Museums Mitterteich über den regionalen Künstler Herbert Molwitz. In Aquarellen, Lithografien, Kupferstichen und Radierungen hielt er die Oberpfalz aus verschiedenen Perspektiven fest.

In diesem Jahr jährt sich der Tod von Herbert Molwitz zum 50. Mal und das MuseumsQuartier Tirschenreuth und das Museum Mitterteich präsentieren in einer gemeinsamen Ausstellung an zwei Standorten Bekanntes und Unbekanntes. Das Lebenswerk von Meister Mol – wie er von manchen genannt wurde – umfasst eine große Sammlung an Lithografien, Aquarellen, Radierungen, Skizzen und Studien. Seine Landschaften und Ortsansichten stammen größtenteils aus der Oberpfalz. Aber auch auf seinen Studienreisen durch Italien und die Schweiz entstanden beeindruckende Werke. Besonders für die detailgetreue Darstellung der Distel ist Molwitz bekannt. Er bannte den ungewöhnlichen Wuchs von Bäumen und verschiedene Unkräuter geschickt auf Papier. Obwohl Molwitz zu Lebzeiten unter anderem auch in Weimar ausstellte, ist er heute hauptsächlich in Mitterteich und Tirschenreuth bekannt. In Mitterteich verbrachte er viele Jahre seines Lebens, in Tirschenreuth lebte er bis zu seinem Tod mit seiner Familie. In vielen Häusern sind noch echte „Molwitz“ zu sehen. Oftmals hat er Bilder gegen Lebensmittel oder im Wirtshaus eingetauscht.

In der Sonderausstellung an zwei Orten soll auch hinter die bekannte Fassade des Künstlers geblickt werden. Im MuseumsQuartier Tirschenreuth zeigen Skizzen und unfertige Bilder seinen Schaffensprozess. Im Museum Mitterteich steht ein Querschnitt durch sein Lebenswerk im Mittelpunkt. Daneben wird auf Postkarten mit persönlichen Widmungen und Briefen die humorvolle Seite des Künstlers sichtbar. Ganz nach dem Motto „Der unbekannte Molwitz“ werden in beiden Museen Bilder gezeigt, die so noch nie öffentlich präsentiert wurden. Die Sonderausstellung ist von 7. August bis 27. September zu sehen.

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